Papst Franziskus I. Kurzbiografie

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Jorge Mario Bergoglio

Kurzbiografie

Seine Wahl zum Papst

Papst Franziskus Bereits beim Konklave 2005 galt Jorge Mario Bergoglio als ein möglicher Favorit auf den Stuhl Petri, nach dem Tod Johannes Paul II. Geheimen Aufzeichnungen zu folge, hat Bergoglio damals im dritten Wahlgang 40 Stimmen erhalten. Zu einem weiteren Wahlgang trat Bergoglio aufgrund der doch zu niedrigen Stimmenanzahl damals aber nicht mehr an. Damit wurde der damalige Kandinal Ratzinger zum Papst Benedikt XVI gewählt.

Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI, kam es am 12.03.2013 zum Konklave der 115 Kardinäle im Vatikan. Jorge Mario Bergoglio galt bei allen Kirchkennern sowie in den Medien im Gegensatz zur letzten Papstwahl im Jahr 2005, nicht mehr als ein Favorit auf den Heiligen Stuhl. Neben dem mittlerweile hohen Alter von 76 Jahren, vor allem auch auf aufgrund der angeschlagenen Gesundheit von Bergoglio. Neben Erkrankungen, die sich mit dem Alter ergeben, leidet Bergoglio noch heute an den Folgen einer schweren Erkrankung. Im Alter von 21 Jahren musste Bergoglio ein Teil der Lunge aufgrund einer schweren Lungenentzündung entfernt werden.

Am zweiten Tag vom Konklave am 13.03.2013 gegen 19.10 Uhr stieg weißer Rauch aus der Sixtinischen Kapelle auf, ein neuer Papst war gewählt. Jorge Mario Bergoglio wurde im fünften Wahlgang mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit von den Kardinälen zum Nachfolger des heiligen Petrus gewählt. Bergoglio ist damit der 266. Papst in der Geschichte der katholischen Kirche, und im Vergleich zu seinen Vorgängern mit drei Besonderheiten. So ist er zum Beispiel der erste Lateinamerikaner als Papst und gebürtiger Nichteuropäer seit dem Jahr 741 (Gregor III. von 731–741) der auf dem Stuhl Petri sitzt. Auch ist er als Angehöriger vom Jesuitenorden, der erste der überhaupt zum Papst gewählt wurde. Trotz das Bergoglio nicht als Favorit bei der Papstwahl galt, war es seit 100 Jahren das küreste Konklave.

Als Papstnamen wählte Jorge Mario Bergoglio den Namen Franziskus, in Anlehnung an den heiligen Franziskus, der von 1181 bis ins Jahr 1226 lebte. Dieser ist bis heute ein Sinnbild für Bescheidenheit, für Frieden und ein Verfechter für die Armen dieser Welt. Zu seiner Lebzeit wurde auch der bekannte Franziskanerorden von ihm gegründet. Auf die Idee der Verwendung von diesem Namen kam Bergoglio nach der Papstwahl durch den Kardinal Claudio Hummes, der ein enger Vertrauter von Bergoglio ist. Den dieser beglückwünschte Bergoglio mit den Worten "Vergiss die Armen nicht!". In diesem Zusammenhang entschied er sich sofort für den Namen Franziskus. Getreu diesem großen Vorbild sprach sich Bergoglio in seiner neuen Funktion als Papst einen Tag nach der Wahl, für eine arme Kirche und für die Armen aus. Ferner auch für mehr Hilfe für die Armen und eine materielle Zurückhaltung der katholischen Kirche. Auch gegenüber den Regierungen dieser Welt mahnte er zu mehr Zusammenhalt und Frieden.

Im Übrigen, oft wird der neue Papst als Franziskus I. in den Medien oder von den Menschen bezeichnet. Dies ist aber falsch, den laut dem Vatikan wird diese römische Ordnungszahl solange nicht verwendet, wie es keinen weiteren Papst mit dem selben Namen Franziskus gibt.

Am 19.03.2013 wurde Jorge Mario Bergoglio offiziell in einem Hochfest des heiligen Josef auf dem Petersplatz vor Tausenden von Menschen und Regierungsvertretern aus aller Welt, in das Papstamt eingeführt. Hierbei erhielt Bergoglio als Papst Franziskus den Fischerring sowie das Pallium als Stellvertreter Christi. Sein bisheriges Wappen als Erzbischof behielt Papst Franziskus mit kleinen Änderungen bei, auch der Wahlspruch "Miserando atque eligendo" bliebt. Übersetzt bedeutet der Wahlspruch von Papst Franziskus "durch Erbarmen und Erwählen".


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