Papst Franziskus I. Kurzbiografie

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Jorge Mario Bergoglio

Kurzbiografie

Die Zeit der Militärdiktatur

Papst Franziskus Wenn man Kritik und Vorwürfe über Jorge Mario Bergoglio hört, dann meist im Zusammenhang mit der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 in Argentinien. Während der Militärdiktatur wurden bis zu 30.000 Menschen in Argentinien von der Diktatur verfolgt und teilweise auch getötet. So soll laut den Vorwürfen Bergoglio, von der Entführung und Misshandlung von anderen Geistlichen und der Bevölkerung gewusst haben und dieses nicht verhindert haben. Auch soll er angeblich in die Entführung von zwei Geistlichen verwickelt gewesen sein.

Generell wird ihm eine enge Zusammenarbeit mit den damaligen Vertretern der Militärdiktatur vorgeworfen. Insbesondere mehrere Treffen mit Admiral Masse, dem damaligen Leiter von einem Geheimgefängnis sowie Oberbefehlshaber der Marine werden Bergoglio nachgesagt.

Die Vorwürfe an Bergoglio konnten nie bewiesen werden, auch ein gegen Bergoglio eingeleitetes Ermittlungsverfahren durch die argentinischen Behörden, fanden keine Beweise für die Anschuldigungen gegen seine Person. Letztendlich wurden sämtliche Ermittlungen gegen Bergoglio eingestellt. Bergiglo bestritt stets die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben wurden. Unterstützt wird Bergoglio hierbei von verschiedenen bekannten Persönlichkeiten aus Argentinien. So zum Beispiel vom Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel, von anderen hochrangigen Kirchenvertretern sowie von der Widerstandskämpferin Alicia Oliveira, die nach eigenen Angaben von Bergoglio während der Militärdiktatur unterstützt wurde.

Die Vorwurfe gegen Bergogli wurden in der Öffentlichkeit erst im Jahr 2005 im Zusammenahng mit dem damaligen Konklave zur Papstwahl richtig bekannt.


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